· glossar
der begriff advertorial wird aus den wörtern advertising und editorial zusammengesetzt und bezeichnet werbeanzeigen in printmedien, die so gestaltet sind, dass man sie kaum von redaktionellen beiträgen unterscheiden kann.
der kernbefund des agenda-setting lautet: die massenmedien beeinflussen durch die betonung von themen in der berichterstattung – publikationshäufigkeit, platzierung und aufmachung – die wichtigkeit dieser themen für die bevölkerung. die medienagenda entsteht in wechselwirkungsprozessen zwischen den massenmedien und ihren umwelten (agenda-building). durch das ergebnis dieser wechselwirkungsprozesse wird definiert, welche probleme in der gesellschaft als besonders wichtig und daher lösungsbedürftig angesehen werden und welche vernachlässigt werden können.
die aida-formel geht aus der werbewirkungsforschung hervor und beschreibt die vier phasen, die ein kunde im besten fall durchlaufen sollte.
a – attention (aufmerksamkeit): der kunde wird auf die werbung aufmerksam.
i – interest (interesse): der kunde interessiert sich für das produkt in der werbung.
d – desire (wunsch): der kunde wünscht sich das produkt zu besitzen.
a – action (aktion): der kunde kauft das produkt.
der begriff awareness kommt aus dem englischen und lässt sich mit bewusstsein, bewusstheit ins deutsche übersetzen.
public awareness bedeutet das bewusstsein der öffentlichkeit für ein bestimmtes thema.
die abkürzung b2b steht für „business to business“ und bezeichnet geschäftliche beziehungen zwischen zwei oder mehr unternehmen.
die abkürzung b2c steht für „business to consumer“ und bezeichnet die beziehung vom unternehmen direkt zum kunden/konsumenten.
benchmarking bedeutet maßstab und ist ein instrument der wettbewerbsanalyse. benchmarking beschreibt den kontinuierlichen vergleich eines produktes (oder auch einer dienstleistung, eines prozesses oder einer methode) mit einem konkurrenzprodukt. ziel ist es fest zu stellen worin unterschiede bestehen, warum diese bestehen und welche möglichkeiten zur verbesserung es gibt.
billings sind die bruttoumsätze einer werbeagentur.
blister pack ist eine durchsichtige verpackung, in der das produkt eingeschweißt wird.
das wort branding kommt aus dem englisches und bedeutet übersetzt brandmarken. branding bezeichnet das markieren eines produktes oder auch einer dienstleistung mit der gewünschten marke. dies kann auf viele unterschiedliche arten erfolgen.
der break-even-point bezeichnet die gewinnschwelle und beschreibt den punkt, an dem kosten und erlös einer produktion bzw. eines produktes gleich hoch sind und daher weder verlust noch gewinn gemacht wird.
unter einem briefing versteht man eine kurze besprechung/erklärung über ein bestimmtes thema oder bestimmte aufgaben. bei einem kundenbriefing erhält die agentur informationen über den markt, die problemstellung, zielsetzung, strategie sowie zeitplan und kostenaufstellung.
bundling bedeutet die bündelung von zwei oder mehr leistungsangeboten zu packages, die zu einem gesamtpreis angeboten werden. die leistungen sind auch einzeln zu kaufen, im paket sind sie aber meist billiger und es werden verschiedene zielgruppen dadurch angesprochen.
cause related marketing bezeichnet ein marketinginstrument, bei dem ein bestimmter wohltätiger zweck unter berücksichtigung der eigenen geschäftsinteressen finanziell unterstützt wird. hierbei kooperiert meist ein zahlungskräftiges unternehmen mit einer non-profit organisation. bekannte beispiele dafür sind pampers und unicef (1 packung = 1 lebensrettende impfdosis) oder auch krombacher (1 kasten krombacher bier = schutz von 1m2 regenwald). die ziele von cause related marketing sind die steigerung des umsatzes und der gewinn von neukunden sowie die verbesserung des images vom unternehmen durch die soziale/ökonomische verantwortung und die erhöhung von glaubwürdigkeit und vertrauenswürdigkeit und langfristige kundenbindung.
ein claim bezeichnet im marketing und in der werbung einen satz oder teilsatz, der fest mit einem unternehmensnamen oder markennamen verbunden ist und oft auch teil des logos oder markenzeichens ist.
beim clipping werden von einer organisation zeitungs- und zeitschriftenartikel ausgeschnitten, die für den kunden interessant sind (werbung, artikel über ein produkt des kunden etc.) und in einer mappe gesammelt, um sie dem kunden vorzulegen.
cms bedeutet ins deutsche übersetzt soviel wie inhaltsverwaltungssystem und dient zur gemeinschaftlichen erstellung, bearbeitung und verwaltung von informationen und inhalten. diese inhalte können aus text und multimedia-dokumenten bestehen. cm-systeme, die ausschließlich im web angewandt werden, werden auch als web-content-management-systeme (wcms) bezeichnet. dazu sind in den meisten fällen keine programmier oder html-kenntnisse notwendig. die meistverwendeten cm-systeme sind typo3, wordpress und joomla.
beim co-branding arbeiten zwei oder mehr etablierte marken zusammen, um gemeinsam eine bessere vermarktung bzw. bessere umsätze zu erzielen.
die cognitive-response-theorie geht auf Greenwald (1968) zurück und betrachtet die gedanklichen abläufe des empfängers während einer kommunikationssituation. die grundlage der theorie ist, dass die effektivität und überzeugungskraft einer botschaft größer ist, je besser deren inhalt gelernt, verstanden und behalten wird. einstellungsänderungen entstehen wenn die bereits bestehenden gedanken zu einer einstellung durch kognitive lernprozesse verändert werden. die theorie geht davon aus, dass die reaktion des empfängers auf eine information von den bereits vorhandenen und den neu gebrachten argumenten beeinflusst wird.
contao ist ein hoch flexibles, modernes und vielseitiges web content management system. die leistungsfähige architektur von contao bietet einen hohen sicherheitsstandard, erlaubt die entwicklung barrierefreier und suchmaschinenfreundlicher webseiten und ist flexibel erweiterbar. auch größere webauftritte und portale lassen sich mit contao leicht und intuitiv verwalten.
convenience shops sind läden, die sich in direkter nähe befinden und ein eher schmales und hochpreisiges sortiment haben (z.b. kiosk).
corporate identity bezeichnet die identität eines unternehmens, das heißt sie umfasst die gesamte selbstdarstellung nach innen und außen. das erfordert einen genau abgestimmten einsatz von kommunikation, erscheinungsbild, verhalten, philosophie und unternehmenskultur. die corporate identity (ci) ist ein überbegriff für verschiedene bereiche:
- corporate design (cd): unternehmensdesign
- corporate communication (cc): unternehmenskommunikation nach innen und außen
- corporate behaviour (cb): unternehmensverhalten gegenüber der öffentlichkeit und den ansprechgruppen
- corporate philosophy (cp): unternehmensphilosophie (werte des unternehmens)
- corporate social responsibility (soziale verantwortung eines unternehmens in der gesellschaft)
der begriff customer relationship management lässt sich mit dem wort kundenbeziehungs-management ins deutsche übersetzen. die aufgabe von crm besteht darin, neue kunden für sein unternehmen zu gewinnen und bestehende kunden zu halten. dazu wird das kundenverhalten analysiert und mithilfe von entwickelten systemen die kundenzufriedenheit erhöht. die steigerung der kundenzufriedenheit führt dann im idealfall ebenfalls zu einer umsatzsteigerung für das unternehmen.
eine dachmarke bringt verschiedene einzelmarken oder auch familienmarken unter dem image der dachmarke zusammen. ein beispiel für eine dachmarke ist kraft foods, die einzelmarken von kraft foods sind milka, miracoli, jacobs usw.
data mining beschreibt das extrahieren einer neuen und wichtigen information aus einem berg von daten. auch neue muster können in den daten erkannt werden.
das wort determination leitet sich von dem lateinischen wort determinatio ab und bedeutet bestimmung, abgrenzung. die determinationshypothese von Barbara Baerns (1985) erklärt einen theoretischen ansatz zum verhältnis von pr und journalismus.
Baerns fand heraus, dass zwei drittel der artikel, über die landespolitik von nordrhein-westfalen, auf informationen von pressestellen zurückzuführen sind und schloss auf eine determination des journalismus durch pr. des weiteren stellte sie fest, dass journalisten die meisten der meldungen, die sie von pr-schaffenden erhalten haben, nicht auf weiteren quellen überprüfen.
Baerns beschreibt den einfluss der pr-journalismus-beziehung auf die medieninhalte folgendermaßen: „öffentlichkeitsarbeit hat erfolgreich einfluss geübt, wenn das ergebnis der medienberichterstattung ohne diese einflussnahme anders ausgesehen hätte. andererseits dürfte gesagt werden: journalismus hat erfolgreich einfluss geübt, wenn das ergebnis ohne diesen anders ausgefallen wäre. unter der voraussetzung, andere faktoren existieren nicht, wäre schließlich eine gegenseitige abhängigkeit zu konstatieren: je mehr einfluss öffentlichkeitsarbeit ausübt, umso weniger einfluss kommt journalismus zu und umgekehrt.
direktmarketing bezeichnet die art des marketing, bei der ein potentieller kunde persönlich angesprochen und zur antwort aufgefordert wird.
e-commerce, kurz für electronic commerce, bedeutet elektronische geschäftsabwicklung und ist ein teilgebiet des e-business. e-business bezeichnet sowohl den kauf und verkauf von waren und dienstleistungen über elektronische verbindungen als auch elektronisch abgewickelte geschäftsprozesse (z.b. onlinebanking).
die einschaltquote einer fernseh- oder radiosendung ist der prozentuelle anteil der empfangshaushalte, die die sendung gesehen haben. gemessen wird die quote beim tv mittels einer panelgruppe, die ausgewählt wurde um ihre fernsehgewohnheiten mit hilfe von technischen geräten aufzuzeichnen. in deutschland liegt die zahl der ausgewählten haushalte bei 5.640, diese haushalte beinhalten ca. 13.000 bewohner. die einschaltquote basiert auf hochrechnung.
das elaboration likelihood modell (elm) gehört zu den bedeutendsten modellen der dualen prozesstheorien und wurde 1981 von Richard Petty und John T. Cacioppo entwickelt.
grundsätzlich gehen die dualen prozesstheorien davon aus, dass der empfänger einer botschaft seine entscheidungen auf zwei verschiedenen wegen treffen kann, die sich durch das ausmaß der gedanklichen verarbeitung unterscheiden. beim elaboration likelihood modell wird zwischen dem zentralen und dem peripheren weg der informationsverarbeitung unterschieden.
welcher weg eingeschlagen wird hängt von der elaborationswahrscheinlichkeit ab, die sich aus dem ausmaß der motivation und den fähigkeiten des empfängers zur informationsverarbeitung ergibt.
wenn der empfänger ausreichend motivation und fähigkeiten zur verarbeitung einer botschaft hat, ist die elaborationswahrscheinlichkeit hoch und es wird der zentrale weg eingeschlagen. bei niedriger elaborationswahrscheinlichkeit sind motivation und fähigkeiten des empfängers eher gering und die informationsverarbeitung erfolgt über den peripheren weg.
endorsement (engl. to endorse = fürsprechen, unterstützen) ist eine gesteigerte form des product placements, bei dem das produkt nicht nur genannt oder gezeigt, sondern auch wertend hervor gehoben wird.
das feature ist eine journalistische darstellungsform, die sowohl merkmale einer reportage als auch einer dokumentation enthält.
der englische begriff fundraising lässt sich mit dem wort kapitalbeschaffung ins deutsche übersetzen. fundraising bezeichnet die systematische planung, durchführung und kontrolle jeglicher aktivitäten einer non-profit-organisation (npo), die darauf abzielen ressourcen (geld-, sach- und dienstleistungen) zu beschaffen ohne eine materielle gegenleistung zu bringen. um an ressourcen zu kommen richtet sich die npo mit unterschiedlichen fundraising-methoden an eine vielzahl von potenziellen spendern (staat, unternehmen, privatpersonen etc.).
give-aways sind kleine werbegeschenke, die von einem unternehmen an kunden und interessierte verteilt werden (z.b. gummibärchen, usb-sticks, feuerzeuge etc.).
guerilla marketing beschreibt ungewöhnliche marketingstrategien und pr-aktionen, die nur geringes budget erfordern aber viel aufmerksamkeit auf sich richten.
das heuristic-systematic modell (hsm) gehört zu den bedeutendsten modellen der dualen prozesstheorien. grundsätzlich gehen die dualen prozesstheorien davon aus, dass der empfänger einer botschaft seine entscheidungen auf zwei verschiedenen wegen treffen kann, die sich durch das ausmaß der gedanklichen verarbeitung unterscheiden. beim heuristic-systematic modell sind diese wege die heuristische und die systematische informationsverarbeitung.
die systematische verarbeitung erfordert motivierte und aufmerksame rezipienten, die den inhalt einer botschaft aktiv verfolgen und verstehen. die gebrachten argumente der botschaft werden kognitiv verarbeitet und so wird eine einstellung des rezipienten zu dem thema gebildet.
bei der heuristischen verarbeitung sind die rezipienten weniger aufmerksam und bilden sich ihre meinung oder einstellung zu dem thema mit leicht erfassbaren schlüsselmerkmalen (heuristic cues) und wenig anstrengung. die gebildeten einstellungen bei der heuristischen verarbeitung sind relativ instabil sowie wenig dauerhaft.
das heuristic-systematic modell geht davon aus, dass die rezipienten grundsätzlich versuchen, mit möglichst geringem kognitiven aufwand entscheidungen zu treffen, die ihren ansprüchen sicher genügen (sufficiency principle). der rezipient wiegt also ab zwischen aufwand und entscheidungssicherheit. der empfänger wählt seine systematische verarbeitung, wenn es wichtig ist eine fundierte und sichere entscheidung zu treffen. eine heuristische verarbeitung wählt er dann, wenn die bedeutung der entscheidung gering ist und mit wenig aufwand getroffen werden soll.
human resource management ist der englische begriff für personalmanagement und bezeichnet den bereich eines unternehmens, der sich mit personalplanung, -entwicklung und –kommunikation auseinandersetzt.
der begriff infomercial ist eine wortschöpfung aus den wörtern information und commercial. infomercials bezeichnen werbesendungen, die wie eine tv-show aufgebaut sind. infomercials sind das im tv erscheinende äquivalent zu advertorials.
der begriff infotainment ist eine zusammensetzung aus den wörtern information und entertainment und bezeichnet medienangebote, die sowohl informieren als auch unterhalten sollen. oft werden komplexe themen und sachverhalte aus politik und wirtschaft verständlich und massenkompatibel aufbereitet um auch menschen anzusprechen, die sich eigentlich nicht für diese sachverhalte interessieren.
das intereffikationsmodell ist ein zweiseitiges modell zur pr-journalismus-beziehung. intereffikation bedeutet wechselseitige ermöglichung und beeinflussung. pr und journalismus beeinflussen sich also gegenseitig, sind gleich bedeutend, optimieren einander und passen sich aneinander an.
issue management beschreibt die systematische auseinandersetzung eines unternehmens mit den anliegen seiner umwelt. es geht darum meinungen und werte der gesellschaft zu erkennen und darauf zu reagieren aber auch eigene anliegen in den öffentlichen meinungsbildungsprozess einzubinden. das ziel ist es risiken und konflikte möglichst früh zu erkennen und zu verhindern.
wörtl. “gefängnisausbruch”, beschreibt den vorgang, apple-produkte für die anwendung von drittnutzer-software zugänglich zu machen. der begriff taucht mitunter in gleicher bedeutung auch bei produkten anderer elektronikhersteller auf, wie bspw. sonys playstation 3.
ein jingle oder auch werbejingle ist die musikalische unterstützung bei einem werbespot, oft sorgt der jingle für eine hohe wiedererkennung bei einem produkt.
litigation-pr bezeichnet eine prozessbegleitende öffentlichkeitsarbeit und erfreut sich zunehmender beliebtheit. es geht darum pressearbeit zu leisten – vor, nach und während eines gerichtsprozesses. ziel ist es das interesse der öffentlichkeit für den prozess zu wecken und die meinungen zu beeinflussen. die litigation-pr soll die strategie des anwalts unterstützen, den mandanten in ein gutes licht rücken und so das ergebnis des prozesses zu beeinflussen.
lobbys sind interessensgruppen, die ihre interessen in politik und gesellschaft vertreten (lobbying) und versuchen die exekutive, die legislative und die öffentlichkeit zu beeinflussen.
der englische begriff merchandising lässt sich mit verkaufsförderung bzw. absatzförderung ins deutsche übersetzen. darunter versteht man die produktion, den vertrieb und die werbung von markenprodukten, die ein bekanntes logo und image besitzen, jedoch nicht den selben nutzen bieten, wie das bekannte markenprodukt. ein beispiel für merchandising-artikel ist die kollektion für bekleidung und accessoires „driver’s selection“ vom sportwagenhersteller porsche. die t-shirts von porsche haben nicht ansatzweise den selben nutzen wie ein porschewagen, dennoch profitiert die kollektion vom image der marke.
magento ist ein echtes hype-produkt – und dabei dennoch so solide und mächtig, dass es als e-commerce-system heute auch hochpreisigen und etablierten marktführern wie intershop das fürchten lehrt. wer sich für einen magento-shop entscheidet, setzt auf qualität und innovationskraft.
für die gestaltung, entwicklung, optimierung und vermarktung Ihres magento-shops zählen wir auf die professionalität und kreativität eines internationalen experten-teams, das sich in zahlreichen e-commerce-projekten ausschließlich auf die umsetzung von magento-webshops spezialisiert hat. profitieren Sie von einzigartigen designs, attraktiven, verkaufsstarken funktionalitäten und effektiven schnittstellen zu Ihren payment-, logistik-, lager- und erp-systemen. unabhängig davon, ob Sie sich für die enterprise edition, die professional edition, die community edition oder für magento go entscheiden – als Ihr professioneller partner sorgen wir für präsenz, performance und erfolg unserer kunden im e-commerce.
der begriff outsourcing setzt sich aus den wörtern outide, resource und using zusammen und lässt sich mit auslagerung übersetzen. outsourcing bezeichnet die abgabe von unternehmensleistungen und –aufgaben an ein drittunternehmen und ist eine spezielle form des fremdbezugs. so lassen sich kosten reduzieren und das unternehmen kann sich auf seine kernkompetenzen konzentrieren.
peergroups sind soziale gruppen von kindern und jugendlichen, die etwa gleich alt sind und dieselben einstellungen und werte vertreten. auch in ihrem rang und sozialen status sind sie sich ähnlich und sie pflegen die gleichen verhaltensweisen.
der begriff persuasion kommt von dem lateinischen wort „persuadere“ (überreden) und wird als eine manipulative kommunikationsform verstanden, bei der es nicht um die übermittlung von informationen geht, sondern um die beeinflussung von einstellungen und verhaltensweisen der empfänger.
als beispiel für die persuasive kommunikation ist die propaganda zu nennen. propaganda ist nach bonfadelli die beabsichtigte und systematische soziale beeinflussung von denken, handeln und fühlen anderer personen durch kommunikation. sie ist nur an den eigenen interessen orientiert und wird mittels einseitigen, manipulativen techniken ausgeführt.
bei der bestimmung von persuasion spielen drei aspekte eine rolle:
- die glaubwürdigkeit des kommunikators (wer manipuliert mit welchen interessen?)
- die eigenschaften der botschaft (mit welchem realitätsbezug wird die nachricht vermittelt)
- die eigenschaften der rezipienten (welche überzeugungen und verhaltensweisen sollen verändert werden)
pluralistic ignorance stellt den unterschied dar, was einzelne zu einem thema denken oder empfinden und was sie denken, dass die mehrheit denkt oder empfindet. ein beispiel hierfür wäre eine finanzkrise: wenn einzelne befragt werden, wie ihre derzeitige wirtschaftliche lage aussieht, sagen die meisten „gut“ (nahbild), doch wenn sie gefragt werden, was sie denken, wie es wohl um die mehrheit steht, sagen die meisten das gegenteil, also „schlecht“ (fernbild).
die abkürzung qr steht für den englischen ausdruck quick response, im deutschen schnelle reaktion. dabei handelt es sich um einen international anerkannten 2-d code, der für das schnelle einscannen von binären, numerischen und alphanumerischen informationen eingesetzt wird. zu unterscheiden von dem gewöhnlichen strich-barcode ist das qr-code symbol in form eines quadrats mit jeweils drei quadraten in den ecken dargestellt. es gibt mitlerweile viele konsumfreundliche anwendungen für einen smartphone besitzer, der mit hilfe einer lesefunktion der eingebauten kamera die qr-codes entweder lesen, oder diese beispielsweise als ein digitales ticket an flüghäfen oder ähnliches vorzeigen kann.
relaunch bedeutet eine art neustart. es wird ein neues produkt oder eine marke basierend auf dem vorgängerprodukt bzw. der vorgängermarke geschaffen. ziel ist es die lebensdauer zu erhöhen, das image zu verbessern und bessere umsätze zu erzielen.
die reliabilität bezeichnet die verlässlichkeit wissenschaftlicher messungen. wenn eine messung eine hohe reliabilität hat, müsste unter denselben umständen und bedingungen bei einer erneuten messung annähernd das gleiche ergebnis erzielt werden. die reliabilität ist neben validität und objektivität eines der wichtigsten gütekriterien für empirische untersuchungen.
reputation ist gleichzusetzen mit dem guten ruf und dem ansehen, das einem unternehmen von anderen akteuren entgegen gebracht wird. dieser ruf ist auf erfahrungen gestützt und basiert auf glaubwürdigkeit und vertrauen. zudem spielt reputation eine wesentliche rolle beim einschätzen zukünftiger verhaltensweisen der organisation.
das modell der schweigespirale geht von der sozialen natur des menschen aus, von seiner furcht , sich in der gesellschaft zu isolieren. um zu erkennen, welche einstellungen und verhaltensweisen „gesellschaftsfähig“ sind, beobachten menschen permanent ihre umwelt. erkennt ein mensch, dass die eigene position auch von der mehrheit vertreten wird, vertritt er sie eher in der öffentlichkeit, als wenn er erkennt, dass er mit seiner meinung in der minderheit ist, dann schweigt er. und so wird die meinung der mehrheit immer lauter und die menschen, die anderer meinung sind hüllen sich immer mehr in schweigen, bis diese meinung niemand mehr ausspricht. so funktioniert die schweigespirale.
das semantische differential ist ein befragungssystem, bei dem keine direkten fragen gestellt werden, die eine eindeutige antwort erfordern. stattdessen werden bipolare eigenschaftspaare gebildet (z.b. stark – schwach) und die befragten wählen ob sie z.b. ein produkt eher stark oder schwach einschätzen und in welchem maß sie das tun. im vergleich zu direkten befragungen hat die befragung mittels semantischem differential den vorteil, dass die ergebnisse besser miteinander vergleichbar sind.
die abkürzung seo (search engine optimization) bedeutet suchmaschinenoptimierung und ist ein teilgebiet des sem (suchmaschinen-marketing). seo sind maßnahmen, die dazu dienen, dass die eigene homepage unter den ersten suchmaschinen-ergebnissen (google, yahoo etc.) auftaucht, wenn man bestimmte keywords (schlüsselwörter) eingibt.
im internet bezeichnet der begriff shitstorm die meist sehr emotionale, subjektive und unsachliche kritik einer größeren gruppe von usern, die sich gegen unternehmen, produkte oder auch einzelne personen richten kann. shitstorms treten sehr plötzlich auf, sind kaum moderierbar und enden oft (aber nicht zwingend) in großen reputationsschäden der betroffenen unternehmen oder personen.
der sleeper-effekt bezeichnet das phänomen, dass nach einiger zeit die differenz zwischen informations-quellen mit unterschiedlich hoher glaubwürdigkeit verschwindet. es wird vermutet, dass eine quelle mit geringerer glaubwürdigkeit nachträglich an überzeugungskraft gewinnt. fest steht: quellen mit hoher glaubwürdigkeit haben einen starken unmittelbaren effekt auf meinungsänderungen.
ob der effekt nur kurzfristig ist, ist umstritten. informationen aus quellen mit geringer glaubwürdigkeit werden verzerrter wahrgenommen und nicht so akzeptiert wie informationen aus quellen mit hoher glaubwürdigkeit. der empfänger schließt sich also leichter der präsentierten meinung aus einer ‚high credibility’-quelle an.
stakeholder sind anspruchsgruppen, die interesse am verlauf oder ergebnis eines prozesses oder projektes haben.
die swot-analyse ist ein instrument zur situationsanalyse und anschließenden strategiefindung. sie stellt die stärken und schwächen sowie die chancen und risiken einer organisation dar.
s – strengths – stärken
w – weaknesses – schwächen
o – opportunities – chancen
t – threats – risiken
ein teaser (engl. tease = reizen, locken) ist eine ankündigung bzw. vorschau, die lust auf die eigentliche botschaft machen soll, d.h. die leute sollen animiert werden weiter zu lesen/klicken/hören/sehen etc.
der begriff testimonial stammt aus der werbung und beschreibt die konkrete befürwortung eines produktes, einer idee, einer institution oder einer dienstleistung durch eine meist bei der zielgruppe bekannte person. das ziel ist die erhöhung der glaubwürdigkeit. der begriff testimonial wird im deutschen sprachgebrauch sowohl für die werbende person als auch für die werbeaussage verwendet.
meistens treten als testimonials prominente auf, aber auch unbekannte oder künstlich erschaffene personen werden als testimonials in der werbung eingesetzt. als unbekannte werden personen bezeichnet, die nicht in der öffentlichkeit stehen, darunter sind experten, kunden und mitarbeiter. künstlich erschaffene testimonials sind zum beispiel der marlboro-cowboy, meister propper oder die milka-kuh.
tkp ist die abkürzung für den tausend-kontakt-preis. er gibt an welcher finanzielle betrag eingesetzt werden muss um bei einer werbemaßnahme 1000 personen zu erreichen.
usp bedeutet alleinstellungsmerkmal, das bezeichnet jene eigenschaft oder jenen wert, der ein produkt von der konkurrenz abhebt. durch die zunehmende marktsättigung und austauschbarkeit von produkten gewinnt das alleinstellungsmerkmal immer mehr an bedeutung.
die validität beschreibt die gültigkeit und die argumentative belastbarkeit von aussagen und theorien. die validität ist neben reliabilität und objektivität eines der wichtigsten gütekriterien für empirische untersuchungen.
die vertikale diversifikation bezeichnet die ausweitung eines bisherigen leistungs- oder produktprogramms auf vor- und nachgelagerte produkte und leistungen. z.b. ein autohersteller beschließt jetzt auch reifen und autoradios herzustellen.
virales marketing, oder viralmarketing, beschreibt eine marketingform, bei der es darum geht dass sich eine botschaft von mensch zu mensch rasend schnell wie ein virus weiter verbreitet. dies kann durch mundpropaganda geschehen aber auch über soziale netzwerke und andere medien.
wordpress zählt zu den am weitesten verbreiteten open-source-systemen weltweit. viele millionen websites werden mit wordpress betrieben und gepflegt – und das, obwohl wordpress als blog-system eigentlich speziell für die veröffentlichung von weblogs geschaffen wurde. ein zeichen für die vielseitigkeit des systems, das als leistungsfähiges cms genutzt werden kann. die bedienoberfläche im backend des systems ist sehr leicht verständlich, und viele tausend plugins sorgen dafür, dass die funktionalitäten in unterschiedlichster art und weise erweitert werden können.
der workflow bezeichnet den arbeitsablauf, also wer welche aufgaben hat und wie er diese umsetzt.
eine zeitungsente, oder schlicht ente, bezeichnet eine falschmeldung in der zeitung. damit sind sowohl bewusste falschmeldungen als auch irrtümliche falschmeldungen gemeint.






